AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Übersetzungsaufträge

Die Übersetzungsdienstleistungen von OPUS translation services, Fachübersetzungen, erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Geschäftsbedingungen. Sie gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsverbindungen von OPUS translation services mit ihren Auftraggebern. Die Geschäftsbedingungen von OPUS translation services werden vom Auftraggeber mit der Erteilung des Auftrages anerkannt. Anders lautende Geschäftsbedingungen bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung seitens OPUS translation services. Mündliche Nebenabreden sind unwirksam. Abweichungen, Änderungen oder Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch OPUS translation services.

1. Grundlagen für die Berechnung
1.1 Soweit vertraglich nichts anderes vereinbart ist, stellt OPUS translation services dem Auftraggeber die vereinbarten Übersetzungsarbeiten zu ihren jeweils gültigen Tarifen bzw. Gebühren und Konditionen zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer in Rechnung.
1.2 Übersetzungsarbeiten werden nach Umfang und Schwierigkeitsgrad berechnet. Der Umfang wird nach der Zeilenanzahl in die Zielsprache ermittelt. Eine Übersetzungszeile hat durchschnittlich 55 Anschläge inkl. Leerzeichnen (DIN Norm 2345). Bei Auflistung von Einzelbegriffen gilt jeder Begriff als eine Zeile. Wenn in der Zielsprache keine lateinischen Schriftzeichen verwendet werden oder bei entsprechend vertraglicher Vereinbarung, so wird die Zeilenanzahl anhand der Ausgangssprache ermittelt. Für Eilaufträge (Aufträge, die eines besonderen zeitlichen und/oder verwaltungstechnischen Aufwandes bedürfen und nicht innerhalb der gewöhnlichen Lieferfristen erfolgen sollen) wird ein Zuschlag in Höhe von 25 % bis zu 100 % in Rechnung gestellt. Für Übersetzungsaufträge werden mindestens 25 Zeilen pro Sprache und Auftrag berechnet, auch wenn der Text kürzer sein sollte.

1.3 Zusätzliche Textausfertigungen, notwendige Formatierungen sowie Material-Kosten für gewünschtes Spezialpapier, Binde-Mappen, Disketten, CDs u. Ä. werden dem Auftraggeber zusätzlich in Rechnung gestellt.

1.4 Übersteigt die Übersetzung an Umfang und Schwierigkeitsgrad die Vereinbarungen, die in der Auftragserteilung bzw. Bestätigung getroffen wurden, oder werden Abgabetermine früher angesetzt als vereinbart, ist OPUS translation services berechtigt, die Vergütung entsprechend der Zusatzarbeit höher anzusetzen.

2. Zahlung
2.1 Die Rechnungslegung erfolgt schriftlich per Post oder via E-Mail als PDF-Datei. Gestellte Rechnungen sind grundsätzlich sofort nach Erhalt fällig, es sei denn, sie weisen anders lautende Zahlungstermine oder Zahlungsfristen auf. Sonderkonditionen wie z.B. ein Preisnachlass sind nur gültig bei Einhaltung des Zahlungsziels. Das Einbehalten (auch von Teilbeträgen) ist nicht zulässig. OPUS translation services istin diesem Fall dann berechtigt, bis zur vollständigen Bezahlung, alle Nutzungs.- und Verwertungsrechte an der/den gelieferten Übersetzung/en dem Kunden zu untersagen und eine Unkostenpauschale in Höhe von Euro 60,- zu erheben.

2.2 Zahlungsverzug. Befindet sich ein Kunde in Zahlungsverzug, so ist OPUS translation services berechtigt, Mahngebühren in Höhe von Euro 5,- für die erste Mahnung und Euro 10,- für jede weitere Mahnung zu erheben. Gleichzeitig sind ab dem Tag des Verzuges Zinsen für den gesamten Rechnungsbetrag fällig. Die Höhe ergibt sich aus den Zinsen, welche OPUS translation services für einen banküblichen Kredit in gleicher Höhe zu zahlen hätte. Davon unberührt liegen die Zinsen immer mindestens 4% über dem aktuellen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank. Dem Kunden bleibt es frei einen geringeren Schaden durch seinen Verzug nachzuweisen.

2.3 Bei größeren Übersetzungsvolumen ist OPUS translation services berechtigt, eine angemessene Vorauszahlung zu fordern. Der Auftraggeber erhält darüber eine entsprechende Rechnung.

2.4 Die endgültige Lieferung der Übersetzung kann von der vorherigen Begleichung des Rechnungs-Betrages abhängig gemacht werden.

2.5 Nimmt der Auftraggeber einen erteilten Auftrag zurück, ohne gesetzlich oder vertraglich dazu berechtigt zu sein, hat er OPUS translation services die bis zur Stornierung durchgeführten Arbeiten zu vergüten und die entstandenen Kosten zu erstatten.

3. Auftragserteilung
3.1 Bei Auftragserteilung sind vom Auftraggeber Zielsprache, Thema, Fachgebiet, Umfang und Verwendungszweck der Übersetzungsarbeit, besondere Terminologiewünsche sowie besondere Wünsche hinsichtlich der Ausführungsform (Äußeres Erscheinungsbild der Übersetzung, Speicherung auf bestimmten Speichermedien, Druckreife, Anzahl der Ausfertigungen etc.) anzugeben. Ist die Übersetzung für den Druck, den Aufdruck auf Schildern oder Waren bestimmt, hat der Auftraggeber an OPUS translation services vor Drucklegung einen Abzug zu Korrekturzwecken zukommen zu lassen.

3.2 Begleitendes Informationsmaterial und Unterlagen, die zur Ausführung des Übersetzungs-Auftrags erforderlich sind, sind OPUS translation services vom Auftraggeber unaufgefordert bei Auftragserteilung zu übergeben (z. B. Firmen-Glossare, Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen, Abkürzungserläuterungen etc.). Sollte das übergebene Informationsmaterial nicht ausreichend sein, kann OPUS translation services weiteres themenspezifisches Informationsmaterial beim Auftraggeber anfordern.

3.3 Der Auftraggeber hat OPUS translation services bei Übersetzungsarbeiten den Ausgangstext in entsprechender, gut leserlicher Form zur Verfügung zu stellen.

3.4 Fehler, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Obliegenheiten ergeben, gehen nicht zu Lasten von OPUS translation services.